Schlammschlacht beim Bundesliga-Rennen in Albstadt…

Gleich eine Woche nach der 24h-Weltmeisterschaft stand in Albstadt das HC Bundesliga Rennen an. Am Start waren fast alle Top-Fahrerinnen, unter anderem die frische Olympiasiegerin Julie Bresset. Die ganze Woche versuchte ich mich bestmöglich zu erholen und vor allem Schlaf nachzuholen:) Am Samstag Abend fand dann ein Shortrace statt. Hier wurde im Massenstart gestartet und jede Runde die Fahrerin, die als letzte über die Ziellinie der ca. 1km langen Runde fuhr, rausgenommen. Ich fuhr gut mit und leider “verpennte” ich in der Mitte des Rennens, dass gar keine Fahrerin mehr hinter mir war…tja so musste ich dann schon früher raus als gewollt;)

Das Wetter spielte an dem Wochenende leider überhaupt nicht mit und ich merkte schon bei der Streckenbesichtigung, dass es eine rutschige Angelegenheit werden würde. Und so war es dann auch. Es war eine reine Schlammschlacht mit vielen Stürzen und Defekten. Am Sonntag Mittag fiel der Startschuss für das Frauenrennen. Die Rundenzahl wurde vom Veranstalter bereits gekürzt, da die Strecke wirklich nur sehr schwer befahrbar war. Gleich nach dem Startschuss merkte ich, dass ich leider überhaupt keine Power hatte und ich bin auch nicht wirklich in Schwung gekommen. Ich konnte mich nicht belasten und fuhr alles in einem gleichen (gefühlten Schneckentempo)…Runde um Runde;)

Das 24h-Rennen machte sich doch noch sehr bemerkbar. Leider stürzte ich auch zweimal. Das ging aber vielen Fahrerinnen so und so ein paar Schrammen und blaue Flecken gehören halt doch einfach immer dazu;)…Es war so matschig, dass ich sogar zwischendurch immer wieder stehen bleiben musste, um den Dreck zu entfernen, da sich die Räder einfach nicht mehr gedreht haben. Die Schaltung litt leider auch sehr unter diesen extremen Bedingungen. Ich beendete das Rennen leider nur auf Rang 20. Aber mehr war mit diesem Trainingstempo leider nicht drin;)

 

 

Nun steht noch am kommenden Wochenende das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth an. Samstag wird es wieder ein Shortrace vor dem am Sonntag stattfindenden Cross Country Rennen geben.

 

 

 

 

Cyclepassion*

Bereits im Frühjahr bekam ich eine Anfrage von der Produzentin des Cyclepassion-Kalenders Anke Wilken. Nachdem ich ihr zusagte klingelte dann im Juli mein Handy und Anke fragte, ob ich im August Zeit hätte fürs Shooting:) Letzte Woche war es dann auch schon so weit und ich fuhr zusammen mit Markus Neuert von Cyclefilm Richtung Stuttgart/ Pforzheim. Beim Shooting dabei waren noch Barbara Benko aus Ungarn und Julia Innerhofer aus Italien.
…und dann ging’s auch schon los:

Als Erstes kamen Make-up und Haare dran. Danach wählten wir dann das Outfit aus…Die Schuhe waren seeehr hoch, da war ich sogar auf einer Augenhöhe mit Fotograf Daniel Geiger, der wirklich groß ist;) Wir erlaubten uns auch einen kleinen Spaß, wie ihr hier links auf dem Bild sehen könnt:) hehe…

…von oben bis unten mit einer dicken Schicht Babyöl eingerieben begannen wir das Shooting…es machte riesigen Spaß…Einmal wechselte ich noch das Outfit…Aber mehr verrate ich jetzt nicht…lasst euch einfach überraschen;) Den Kalender soll es pünktlich zur Eurobike geben.

Es war auf jeden Fall eine coole Erfahrung und das Team war einfach super…Markus machte parallel noch einen Film vom Making of und auch ein Interview mit uns Models. Den Film wird es auch bald zu sehen geben…Ein paar Bilder vom Making of des Shootings sind in der Galerie…Viel Spaß beim Anschauen;)

Ironbike in Ischgl (Mittelstrecke 49km, 2057hm)

Relativ kurzfristig entschied ich mich, beim Ischgl Ironbike mitzufahren. Da der Start schon Samstag in der Früh war, reiste ich bereits am Vorabend an. Ich freute mich schon beim Einfahren auf den Wettkampf und konnte gleich zu Beginn des Rennens einen guten Rhythmus finden. Erst ging es auf die kleine Runde, welche zwei kleinere Anstiege hatte und dann wieder zurück nach Ischgl führte. Hier ging es dann 1200 Höhenmeter am Stück unter der Silvrettabahn zur Idalpe und noch ein Stück weiter hoch. Da ich mich für die mittlere Strecke entschied wusste ich, dass es nach dem langen Anstieg nur noch bergab ins Ziel gehen wird. Aber der Anstieg wollte irgendwie einfach kein Ende nehmen;) Leider musste ich am Anstieg Fahrerinnen vorbeiziehen lassen, da ich nicht riskieren wollte, einen Einbruch zu bekommen. So fuhr ich ein gleichmäßiges Tempo bis zum Schluss hinauf. Die Abahrt war einfach genial und hat riesen Spaß gemacht. Hier konnte ich auch wieder Zeit gut machen und eine Fahrerin überholen. Leider verpasste ich das Treppchen mit Platz 4 nur knapp. Die Abfahrt hätte einfach noch ein bisschen länger sein müssen;) Erste wurde die Transalpsiegerin und Marathonspezialistin Milena Landwing aus der Schweiz.

 

Deutsche Meisterschaft XCO Bad Säckingen

Zum ersten Mal fand in der Heimatstadt der amtierenden Olympiasiegerin Sabine Spitz ein MTB-Rennen statt. Die Strecke wurde extra angelegt und bereits beim ersten Training auf der Strecke am Samstag stellte ich fest, dass der Rundkurs total viel Spaß machte. Es war extrem technisch und sehr verwinkelt. Aber das mag ich ja:) Da es aber in der Nacht regnete war es sehr rutschig und schlammig, was natürlich auch sehr viel Kraft kostete. Am Sonntag um 13 Uhr fiel dann der Startschuss zu meiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Eliteklasse der Damen. Vom Start kam ich perfekt weg und konnte sogar den Starthang, der ein paar hundert Meter eine Teerstraße hinaufführte, an zweiter/dritter Position hinter Sabine Spitz fahren;)

 

 

 

 

 

 

Das konnte ich aber natürlich nicht allzu lange halten…Ein paar Fahrerinnen überholten mich und ich reihte mich dann an achter Position ein. Vor allem auf der ersten Runde kam ich nicht so richtig rein ins Rennen und machte technische Fehler und fuhr unkonzentriert. Das wurde aber dann besser und so konnte ich einen gleichmäßigen Rhythmus fahren. Es machte riesen Spaß und ich konnte sogar noch einen Platz gut machen. Nach 5 Runden und 1:34 Fahrzeit fuhr ich dann als 7. über die Ziellinie. Den Titel holte sich erneut Sabine Spitz. Platz 2 belegt Adelheid Morath und Platz 3 Silke Schmidt.

Was mir auf jeden Fall noch fehlt, sind die Rennkilometer. Gerade im Cross Country Rennen heißt es von Anfang bis Ende Vollgas zu fahren und da merk ich einfach, dass mir das Training in den hohen Bereichen und auch die nichtgefahrenen Rennen der ersten Saisonhälfte fehlen. Aber das kommt schon noch*in der Ruhe liegt die Kraft…;)

Am kommenden Freitag habe ich noch mündliche Prüfung und dann ist meine Ausbildung mit der Bekanntgabe der Noten Anfang August beendet…Auf die Zeit freue ich mich besonders, da ich ab sofort endlich wieder mehr Zeit für den Sport habe:)

 

KitzAlpBike in Kirchberg

Am 30. Juni fand in Kirchberg im Rahmen des KitzAlpBike Festivals abends das Cross Country-Rennen statt. Mein erstes XCO-Rennen für diese Saison:) Auf der Startliste waren top Fahrerinnen aus den verschiedensten Nationen (Zypern, Italien, Kolumbien,…) aufgelistet. Unter anderem auch Sabine Spitz. Insgesamt waren es knapp 30 Starterinnen.

Den ganzen Tag war es schon sehr heiß und hatte Temperaturen über 30 Grad. Normalerweise macht mir so etwas nicht so sehr zu schaffen, aber leider wurde mir die Hitze bereits in der 2. Runde zum Verhängnis. Nachdem ich am Start super weggekommen bin, lief es auch noch in der ersten Runde gut. Doch dann merkte ich auf einmal schon, dass mir schwindlig wurde und ich einen leichten Schüttelfrost bekam. Ab da ging leider überhaupt nichts mehr. Ich versuchte mein Bestes, denn aufgeben wollte ich auf keinen Fall. So drehte ich im „Rückwärts-Gang“ meine Runden und verlor mehrere Plätze. Beendet habe ich das Rennen dann auf Platz 15.  Für die Umstände noch ok, aber wirklich nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Erfolgreiches Wochenende beim Bike Festival in Willingen

                      1. Platz Marathon (kurze Strecke)        ********        2. Platz Specialized Enduro Ride

Bereits am Freitag reiste ich nach Willingen im Hochsauerland. Obwohl das Wetter daheim im schönen Allgäu super war, war die Prognose für Willingen alles andere als gut und ich stellte mich schon mal auf ein nasses Rennen ein. So war es dann auch;) Nach 5stündiger Autofahrt ging ich noch ein bisschen aufs Rad, um die Beine locker zu fahren und mir den ersten Anstieg des Marathons nochmal anzuschauen.

*Marathon

Da ich im vergangenen Jahr den Marathon gewinnen konnte, hatte ich natürlich vor meinen Sieg zu verteidigen. Der Start erfolgte bereits um 7.30 Uhr…Es hieß also früh aufstehen:) Der Regen beim Einfahren konnte mir nicht die Freude auf den Wettkampf nehmen und so startete ich hoch motiviert ins Rennen. Ich konnte mich bereits am ersten Anstieg von den anderen Fahrerinnen absetzen und das kontinuierlich bis ins Ziel halten. Es waren ein paar schlammige Passagen dabei, die mir natürlich zu Gute kamen, da dadurch auch ein bisschen technisches Können gefordert war;) Die Anstiege waren nie sehr lange und das Profil der Strecke lag mir einfach. Trotz den nassen, schlammigen und kalten Verhältnissen machte es total Spaß und ich freute mich, als Erste über die Ziellinie zu fahren…es war einfach genial…das Duschen danach hat eine Weile gedauert…Ich sah aus, als hätte ich im Dreck gebadet;) hehe…

Auf der kurzen Strecke waren dann letztendlich 101 Fahrerinnen im Ziel. Ganz schön viel:)…

 

*Specialized Enduro Ride

Wie auch im Vorjahr meldete ich mich just for fun beim Enduro Ride an…Die Strecke schaute ich mir nicht mehr an…da konnte ich mich einfach nicht mehr zu motivieren, nachdem es am Samstag durchgehend regnete…Ausruhen im Hotel war einfach angenehmer als nochmal nass werden;) Am Sonntag Morgen bekam ich dann noch ein Fully von Canyon (Nerve AM)…Schnell Pedale von meinem Rad umschrauben und dann ging’s auch schon mit der Bahn auf den Berg…zum Eingewöhnen ans Bike blieb leider keine Zeit mehr…Aber Hauptsache es hat zwei Räder und fährt;) Wir waren 14 Frauen…Am Le Mans-Start kam ich relativ gut weg und ging als Dritte aufs Rad…Da es ein paar Meter bergauf ging nutzte ich die Chance und überholte die zwei Fahrerinnen vor mir…Uiii das hat dann doch ein bisschen weh getan;) Aber so ging ich als Führende in den Trail. Ines Thoma war die Einzige, die mir folgen konnte und so hatten wir beide noch einen kleinen Kampf auf der ca. 500m langen Teerstraße bevor es dann in die letzten paar Meter Gelände ging…Ines schaffte es, mich noch zu überholen und fuhr so knapp vor mir ins Ziel. Auch wenn ich meinen Sieg vom letzten Jahr nicht wiederholen konnte, war ich total glücklich…Zweiter Platz beim Enduro Ride…echt genial:)

 

Es war wirklich ein schönes Wochenende (trotz schlechtem Wetter;)…)

Mein nächster Renneinsatz wird am 30.Juni in Kirchberg beim KitzAlpBike Festival sein…Freu mich drauf!!!

 

Rennbericht Craft Bike Trans Germany

© Photos by Markus Neuert

 

 

 

 

 

 

Vergangenen Mittwoch fiel in Sonthofen der Startschuss zur Craft Bike Trans Germany 2012. Mit großem Respekt und aber auch viel Vorfreude ging ich an den Start.

 

Erste Etappe Sonthofen – Pfronten *73,10 km, 2758 hm

Den ersten Teil dieser Etappe kannte ich…Ob das unbedingt ein Vorteil war weiß ich nicht genau, weil ich so genau wusste, was für Anstiege noch vor mir liegen;) Aber ich habe versucht mein Tempo durchzufahren und das hat auch super geklappt. In den Abfahrten konnte ich seeeeehr viele Plätze gut machen und so bewegte ich mich immer zwischen Position 10-15. Am letzten Berg jedoch hatte ich sehr zu kämpfen. Leider verlor ich da auch einige Plätze und kam dann als 16te ins Ziel.

 

Zweite Etappe Pfronten – Lermoos *78,39 km, 2295 hm

Am nächsten Tag waren es zwar nicht mehr ganz so viele Höhenmeter, jedoch ein bisschen mehr Kilometer und die Anstiege hatten es auch mal wieder in sich…Ich versuchte mich immer so gut es geht über die Berge zu retten und nutzte dann in den Abfahrten und auf den Flachstücken meine Stärken. Es fühlte sich gut an und ich wusste aber, dass es der letzte Anstieg wieder in sich haben wird;) So war es dann auch…Die davor aufgeholten Plätze musste ich leider wieder an mir vorbeiziehen lassen und so kam ich als 15te in Lermoos an. Aufgrund der hohen Belastung und der vielen Anstiege machte sich leider so langsam auch mein Rücken bemerkbar…aber ich denke so ging es auch vielen anderen…

 

Dritte Etappe Lermoos – Seefeld *58,96 km, 1864 hm

Endlich mal nicht so viele Höhenmeter und auch deutlich weniger Kilometer:) Ich startete gut in die dritte Etappe und da die zwei langen Anstiege bereits am Anfang waren wollte ich versuchen, auf keinen Fall zu überziehen und wieder konstant mein Tempo zu fahren. Das klappte auch gut…Ich fand meinen Rhythmus und fuhr als 14te über die Ziellinie.

 

Vierte Etappe Seefeld – Garmisch-Partenkirchen *78,05 km, 1731 hm

Juhuuuu…last day!!!:) Die letzte Etappe stand an…und ich wusste, dass das meine Etappe werden konnte…Mehr bergab als rauf und viele „Drücker-Stücke“ im Flachen…Obwohl das Wetter alles andere als gut war freute ich mich schon! Ich kam super vom Start weg und war nach dem ersten Anstieg auf Platz 5. Das überraschte mich ehrlich gesagt selber ein bisschen. Ich wollte die zwei Anstiege am Anfang einfach so gut es geht bei den anderen mitfahren. Dass es aber dann gleich so gut lief motivierte mich natürlich noch mehr!!! In der Abfahrt konnte ich dann einen Vorsprung auf meine Verfolgerinnen rausfahren. Dieses mal war sogar eine richtig coole technische Abfahrt dabei. Da es regnete war es rutschig und das kam mir natürlich noch mehr zu gute;) Bis zur Rennhälfte konnte ich meinen Platz halten, jedoch wurde ich dann von einer Fahrerin überholt…Einige Zeit fuhr ich noch mit, aber ich wusste, dass ich den letzten Berg auf keinen Fall unterschätzen durfte. Deshalb lies ich sie fahren und versuchte erholt in den letzten Anstieg dieser 4-tägigen Trans Germany zu gehen. Ich fühlte mich immer noch super und als ich am Anstieg merkte, dass keine Fahrerin zu mir aufschließen konnte, war das einfach ein super Gefühl…Oben am Hausberg angekommen, freute ich mich riesig und ab da ging es nur noch bergab. Ich wusste also, dass mir eigentlich nichts mehr passieren konnte und so war es dann auch….Ich fuhr überglücklich als 6te ins Ziel.

Das es so gut laufen wird hätte ich nicht gedacht… In der Gesamtwertung konnte ich mich noch auf Platz 11 vorschieben. Leider habe ich nur ganz knapp die Top Ten verpasst… Aber wichtiger war mir, dass ich von Tag zu Tag merkte, wie die Form besser wurde…

Diese Woche werde ich versuchen mich gut zu erholen und am Wochenende steht dann schon das nächste Event an…Das bike Festival in Willingen. Letztes Jahr konnte ich mir dort zwei Siege holen. Das werde ich natürlich versuchen zu wiederholen;) Der Marathon ist am Samstag und das Enduro Rennen findet am Sonntag statt…Ich freue mich, den einen oder anderen von euch dort zu sehen!!!

 

Ab sofort wieder regelmäßige News…

Einige von euch haben sich wahrscheinlich schon gewundert, weshalb ich auf keinem Rennen zu sehen  bin oder warum schon länger keine News mehr online waren…

Das soll sich ab sofort wieder ändern;)

Nachdem ich mir ja bereits vor dem Bike Festival in Riva eine Erkältung eingefangen hatte, war es wahrscheinlich nicht so sinnvoll dort an den Start zu gehen… Aber ich wollte es eben unbedingt probieren und habe auch nicht alles gegeben um nichts noch schlimmer zu machen (Bericht vom Rennen könnt ihr weiter unten sehen…).

Doch vielleicht war es doch ein Fehler, denn insgesamt war ich jetzt fast einen Monat angeschlagen und zur Erkältung kamen auch noch Ohrenschmerzen. Da ich aber auch kurz vor der Abschlussprüfung stand, war es so gesehen nicht schlecht, da ich mehr Zeit fürs Lernen hatte. Aber eine Zwangspause wegen einem Infekt, die dann noch dazu so lange dauert, ist natürlich nie schön… Vor allem nicht, wenn man trainieren will und es einfach nicht geht…

Am 22. /23. Mai hatte ich dann in Augsburg meine Abschlussprüfung. Die lief super und jetzt freu ich mich einfach nur, den Lernstress wegzuhaben. Nun kann ich mich wieder voll auf den Sport konzentrieren. Seit ein paar Tagen trainier ich auch wieder und bis auf meine Ohren, die komischerweise immer noch zugefallen sind, fühl ich mich auch wieder fit.

Nächste Woche, am 6. Juni ist dann auch schon der Start zur Trans Germany. Dies ist ein 4-tägiges Etappenrennen mit dem Mountainbike von Sonthofen nach Garmisch. Ich freue mich besonders, da der Startort Sonthofen ja auch meine Heimatstadt ist:)

Aufgrund des wenigen Trainings in letzter Zeit und die fehlenden Rennkilometer habe ich natürlich großen Respekt vor dem Rennen und hoffe, dass ich so gut es geht die vier Tage bewältigen kann. Ich bin auf jeden Fall mega happy, endlich wieder an einer Startlinie stehen zu können und hoffe, dass dies ein guter Einstieg für die zweite Saisonhälfte wird!!!

 

Bike Festival Riva del Garda

Leider fing ich mir beim Canyon GranFondo eine ziemlich hartnäckige Erkältung ein…trotz Trainingspause und literweise Tee fuhr ich am Freitag immer noch angeschlagen nach Riva del Garda zum Bike Festival. Mein Canyon Stitched hatte ich auch dabei und deswegen hab ich mir gedacht, dass ich doch beim Nightsprint am Samstag mitfahren kann. Da die 4x Strecke nur ca.400m lang ist, war das ein guter Test, um zu sehen, wie das mit der Erkältung unter Belastung funktioniert;) So stand ich also am Samstag Abend neben der Deutschen Meisterin Steffi Marth und noch einer weiteren Fahrerin am Start meines ersten 4x Rennens:)  Sehr ungewohnt war das Startgatter. Da merkte ich schnell, dass die anderen Mädels da mehr in Übung waren als ich;) Leider schaffte ich es nicht ins Halbfinale, aber es hat riesigen Spaß gemacht!!!

Am Sonntag ging ich dann beim Marathon an den Start. Mein Ziel war einfach durchzufahren und wegen der Erkältung nicht ans Limit zu gehen. Es lief super und ich konnte am langen Anstieg ein konstantes Tempo fahren. Als ich dann nach ca. 1200hm oben war, freute ich mich schon auf die Abfahrt und auf einmal merkte ich schon, dass meine Kette und mein Schaltauge total verbogen waren?!?!? damn…unter Belastung reintreten ging gar nicht mehr, da ich auch nicht riskieren wollte, dass die Kette reisst…Also musste ich mit springender Kette bis ins Ziel fahren:( So fuhr ich nach 54km leider “nur” als 10te über die Ziellinie.

Am kommenden Wochenende findet die Bayerische Meisterschaft auf der Straße statt. Da aber meine Erkältung immer noch nicht weg ist und ich seit dem Rennen am Gardasee aufs Training verzichten musste, werde ich am Renntag kurzfristig entscheiden müssen, ob es überhaupt Sinn macht an den Start zu gehen. Diesmal werd ich auch nur fahren, wenn ich 100% gesund bin…;)