Erfolgreiches Wochenende beim Bundesliga-Finale in Saalhausen

Anfang der letzten Woche war ich mit zwei Freundinnen für 3 Tage in Berlin (OHNE Rad;)!!!) Es war zwar nur kurz aber wir hatten sehr viel Spaß und es war schön mal wieder was ganz anderes zu machen und nicht an Dinge wie Training, Wettkampf usw. zu denken;) Am Montag war Pre Fashion Week Party, am Dienstag Rihanna Konzert und am Mittwoch ging es im Flieger wieder nach Hause…
Daheim angekommen hieß es dann erneut Tasche packen fürs Wochenende, denn am Freitag war Anreise ins Hochsauerland nach Saalhausen zum Bundesliga-Finale.
Am Samstag trainierte ich vormittags noch auf der Cross Country Strecke und am Nachmittag stand der Eliminator Sprint auf dem Programm. Ich freute mich auf den Wettkampf, da mir die Strecke mit den Anliegern, Wellen,… sehr entgegen kam. Bei der Quali wollte ich in den Steilwandkurven nicht zu viel riskieren, da ich im Training einmal fast ein bisschen zu schnell war und es mir gleich das Rad weggezogen hat. Mit der drittschnellsten Quali-Zeit war ich deswegen zufrieden. Viertel-und Halbfinale konnt ich souverän gewinnen und so ins Finale einziehen. Hier musste ich gegen die amtierende Weltmeisterin Alex und die Deutsche Meisterin Veronika Brüchle sowie gegen eine Argentinierin fahren. Am Start kam ich perfekt weg, rutschte jedoch nach ca. 1 Meter aus dem Pedal und war dann an letzter Stelle. Zum Glück habe ich nicht viel Zeit verloren und auf der Geraden auch schon die Argentinierin überholen können. So reihte ich mich hinter Alex an die dritte Position. Da zwei Runden zu fahren waren, war das mit dem Pedal am Start also nicht weiter schlimm. Alex erhöhte das Tempo zu Beginn der zweiten Runde und überholte Veronika. Ich fühlte mich gut und folgte Alex. Den zweiten Platz konnte ich sicher ins Ziel bringen. Richtig happy über das gelungene Rennen durfte ich mich doppelt freuen, da ich auch in der Gesamrwertung Platz zwei hinter Alex belegt habe:)
Beim Cross Country Rennen am Sonntag mussten wir 7 Runden fahren. Es versprach also ein langes Rennen zu werden. Deswegen versuchte ich von Anfang an meinen Rhythmus zu finden und die Runden konstant zu fahren. Anfangs lag ich noch auf Rang 4, fiel dann aber auf die 7. Position zurück und hielt das bis in die letzte Runde. Hier konnte ich aber nochmals Gas geben und auf die Fahrerinnen vor mir aufschließen. Es gelang mir Elisabeth Brandau zu überholen und auch auf die fünfplatzierte Helen Grobert aufzufahren. Zum Überholen hat es leider nicht mehr ganz gereicht, 4 Sekunden haben gefehlt. Trotzdem bin ich zufrieden und freue mich über mein bisher bestes XCO Ergebnis in der Damen Elite Kategorie. In der Gesamtwertung schaffte ich den Sprung aufs Podium und wurde 5.
Ich bleibe nun noch bis morgen hier in Saalhausen (Danke Hotel Voss für das geniale Essen und die erholsame Zeit) und fahre dann direkt nach Bad Salzdetfurth, wo am kommenden Sonntag die Deutsche Meisterschaft im Cross Country staffindet.

Dreifacher Einsatz bei der Europameisterschaft in der Schweiz

Nachdem ich mir ja in Val di Sole eine richtige Erkältung eingefangen hatte, setzte ich mit dem Training aus, um nichts zu riskieren und möglichst schnell wieder fit zu werden. Es wurde Mitte der Woche auch immer besser (danke Orthomol Sport) und ich konnte Mittwoch bereits ein lockeres Training auf der Cross Country Strecke absolvieren. Die eingebauten Sprünge lies ich erstmal aus, da ich vor dem Team-Relay am Donnerstag und dem Eliminator Sprint am Freitag nichts riskieren wollte. Dass die Strecke nicht ganz ohne war, zeigte sich leider bei den Deutschen Damen. Adelheid Morath stürzte bereits am Mittwoch und brach sich das Schlüsselbein und Anja Gradl passierte genau das selbe am Freitag. Gute Besserung den beiden!

Als mich kurz vor der Anreise nach Bern der Bundestrainer anrief und fragte, ob ich die Staffel fahren möchte, freute ich mich natürlich riesig. Beim Team-Relay fährt immer eine Dame, ein Junior, ein U23-Fahrer und ein Elitefahrer. Die Strecke war direkt am Berner Bundesplatz  und es waren richtig viele Zuschauer da. Die Runde war ca. 1,8 km lang und musste von jedem Fahrer zweimal gefahren werden. Markus Schulte-Lünzum startete super ins Rennen und konnte zusammen mit Marco Fontana an der Spitze fahren. Auch der Junior Lukas Baum fuhr richtig stark und übergab an mich als Zweiter. Die meisten Nationen liesen die Frauen an dritter Stelle fahren und als unter anderem Jolanda Neff (SUI), Eva Lechner (ITA) und Katerina Nash (CZE) neben mir in den Startboxen standen, wusste ich, dass es schwer werden wird, die Position zu halten. Die erste Runde lief noch gut und ich musste nur Eva Lechner (die Weltcup-Siegerin von Albstadt) vorbeiziehen lassen. In der zweiten Runde gab ich nochmal alles, wurde aber auch noch von den beiden anderen weltklasse Cross Country-Fahrerinnen überholt. Moritz Milatz ging dann als letzter ins Rennen und letztendlich belegten wir den 5. Platz. Gewonnen hat Italien vor der Schweiz und Tschechien. Den vierten Platz belegten die Franzosen.

Am Freitag stand dann schon der Eliminator Sprint auf dem Programm. Hierfür habe ich mir natürlich am meisten vorgenommen und wollte auf jeden Fall in die Top 5 fahren. Die Strecke war wieder am Bundesplatz und lag mir sehr. Pünktlich zum Rennen bekam ich noch von Continental den neuen SpeedKing-Reifen und der ist richtig genial:)

Ich fuhr eine super Quali und konnte hinter Kathrin Stirnemann die zweitschnellste Zeit belegen. Das motivierte mich natürlich:) Im Viertelfinale wusste ich jedoch, dass es schwer wird, da Jenny Rissveds (SWE) in der Quali gestürzt ist, dadurch eine schlechte Zeit hatte und mit mir in den Lauf kam. Auch die Norwegerin, die dabei war, ist sehr stark. Bei den Männern konnte man in den Läufen davor schon sehen, dass es diesmal ein komplett taktisches Rennen ist und sich alles auf den letzten Metern abspielt. Wir starteten zwar noch schnell, aber dann wurde das Tempo rausgenommen und wir fingen an uns zu belagern. Ich fuhr die technischen Passagen vorne, da ich nichts riskieren wollte und fühlte mich super. Als es auf die Zielgerade ging war ich mit Jenny auf gleicher Höhe und die Norwegerin Ingrid Sofie Jacobsen direkt hinter uns. Ich zögerte wohl einen Moment zu lange als Jenny den Sprint anzog und kam dann auch nicht direkt mit richtig Druck weg. Ingrid S. war einen Tick schneller und zog so zusammen mit Jenny ins Halbfinale ein. Ich war richtig traurig und enttäuscht, weil ich unbedingt weiter kommen wollte und an der Qualizeit gesehen habe, wie schnell ich eigentlich auf der Strecke fahren kann…Wahrscheinlich fehlte mir aber auch ein bisschen die Spritzigkeit nach der Erkältung. Das musste ich auf jeden Fall erstmal verdauen…Ich belegte den 9. Platz.


Am Samstag ging’s dann auf den Berner Hausberg, den Gurten. Die Sprünge kamen immer näher und ich hatte schon ein bisschen Respekt davor. Zusammen mit Simon Stiebjahn nahm ich es dann aber in Angriff. Ich fuhr mit kleinem Abstand hinter ihm, um das richtige Tempo und die perfekte Linie zu haben und dann hieß es einfach Augen zu und durch;) Es klappte auf Anhieb und ich fühlte mich auch gleich sicher. Eigentlich hat es dann sogar Spaß gemacht:) Aber eine Überwindung war es schon-danke nochmal Stiebi!!!

Für das XCO-Rennen am Sonntag nahm ich mir dann nicht allzu viel vor, da ich ja bereits zwei Rennen in den Beinen hatte und nach der Erkältung konnte ich auch nicht allzu viel erwarten. Trotzdem kam ich gut ins Rennen und konnte einen schönen Rhythmus fahren. Zum Schluss kam dann sogar der 20. Platz raus:)

Kommendes Wochenende werde ich kein Rennen bestreiten. Der nächste Wettkampf ist dann das Bundesliga-Finale in Saalhausen (6./7.Juli).

Weltcup Val di Sole (ITA)

Nun ist der dritte Weltcup auch schon wieder Vergangenheit. Dieses mal leider mit etwas Pech.
Am Donnerstag fand der Eliminator Sprint statt. Die Strecke war ganz anders als die bisherigen und es spielte sich alles offroad ab. Nachdem es einen knackigen Kiesanstieg raufging, ging es einen Teil der Fourcross-Strecke hinunter und dann noch einige Meter über die Wiese zurück ins Ziel.
Als ich am Renntag aufwachte hatte ich Schluckbeschwerden und versuchte gleich mit heißer Zitrone, viel Tee,… Schlimmeres zu verhindern. Trotz allem merkte ich den ganzen Tag das Kratzen im Hals und auch beim Einfahren wollte es nicht weggehen. Bei heißen Temperaturen fand dann die Quali statt. Die Strecke machte mir viel Spaß. Der Anstieg hatte genau die richtige länge und die technische Abahrt kam mir entgegen. Dies zeigte sich auch bei meiner Qualizeit. Hier wurde ich 5.!:)
Im Achtelfinale konnte ich mich am Berg ein bisschen absetzen und den Vorsprung im restlichen Teil sogar noch ausbauen. Im Viertelfinale kam ich nicht so richtig gut weg und meine Überholversuche scheiterten. Am Anstieg probierte ich es wieder, weil ich unbedingt meine Kraft und Stärke an diesem Berg einsetzen wollte. Eine Fahrerin zog jedoch auf meine Linie, ich wurde zum Absperrband gedrängt und musste aus dem Pedal. Auf dem losen Kiesuntergrund war es gar nicht so leicht, die Fahrt gleich wieder aufzubehmen. Die anderen waren natürlich weg. Trotzdem gab ich nochmal alles und kam auch an die dritte knapp hin, schaffte es aber nicht mehr sie zu überholen. Ja so schnell kann es gehen im Sprint:(
So wurde ich 13. In der Gesamtwertung liege ich nun auf Rang 6. Aber es kommen ja noch zwei Weltcups;)
Am Freitag fuhr ich dann im Training nur eine Runde auf der Cross Country Strecke, da aus den Schluckbeschwerden eine leichte Erkältung wurde und ich meinen Körper schonen wollte. Die XCO Strecke in Val di Sole hat einige verdammt steile Anstiege und ist sehr hart, trotzdem machte sie aber Spaß und die Abfahrten sind gut fahrbar.
Ich wollte unbedingt fahren und ging schon früh ins Bett, mit der Hoffnung am nächsten Morgen gesund aufzuwachen. Als ich nachts aufwachte fühlte ich mich alles andere als gut, die Nase war zu und der Hals tat weh. Auch am Morgen war es nicht besser und so versuchte ich es mir schön zu reden, weil ich unbedingt fahren wollte…Am Start kam ich zwar noch gut weg und fuhr in die Top 30 vor, aber bereits Mitte der ersten Runde ging gar nichts mehr und ich wurde von vielen Fahrerinnen überholt. Eigentlich möchte ich Rennen nicht aufgeben, aber ich bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung war in der zweiten Runde aus dem Rennen zu gehen. Am kommenden Freitag findet schon das XCE-Rennen bei der Europameisterschaft in Bern statt. Ich hoffe natürlich bis dahin fit zu sein. Im Moment fühle ich mich nicht wirklich gesund, aber ein paar Tage habe ich ja noch;)

Weltcup Nove Mesto na Morave (CZE)

Immer noch beeindruckt vom Weltcup im tschechischen Nove Mesto na Morave bin ich wieder gut daheim angekommen. Von vielen anderen Fahrern habe ich schon im Voraus gehört, dass in Nove Mesto eine unglaublich tolle Atmosphäre ist. Das hat sich auch bestätigt. Im Biathlonstadion war eine einzigartige Stimmung und an der Strecke waren Zuschauer über Zuschauer, die einen anfeuerten. Aber jetzt von vorne;)

Freitag Abend fand wieder das Eliminator Rennen statt. Die Strecke war sehr technisch und hatte unter anderem BMX-Wellen, ein Steinfeld und Baumstämme eingebaut. Nach einigen Runden im Training fühlte ich mich wohl auf der Strecke und kam auch sehr gut mit den technischen Passagen zurecht. Bei der Qualirunde hatte ich die siebtschnellste Zeit. Das Achtelfinale konnte ich souverän gewinnen und qualifizierte mich so für das Viertelfinale. Hier musste ich gegen die sehr starke Schwedin Jenny Rissveds, die dritte der Weltmeisterschaft des vergangenen Jahres Aleksandra Dawidowicz (POL) und die viertplatzierte der WM Ramona Forchini (SUI) fahren. Ich erwischte einen super Start und konnte mich gleich ein bisschen absetzen, als ich die BMX-Wellen gesprungen und nicht wie meine Mitstreiterinnen gefahren bin. Im Anstieg überholte mich Jenny und so fuhr ich an zweiter Position auf die Zielgerade. Hier war ich mir sicher, dass ich den zweiten Platz halten werde. Als ich mich nochmal umdrehte war aber Dawidowicz schon hinter mir, profitierte vom Windschatten und überholte mich. Als ich das realisierte, versuchte ich nochmal anzutreten, aber dafür war die Gerade zu kurz und ich verpasste den Einzug ins Halbfinale:( Ich hab mich wohl zu sicher schon im Halbfinale gesehen und war deswegen natürlich auch sehr enttäuscht, aber aus solchen taktischen Fehlern lernt man und so etwas passiert mir sicherlich kein zweites Mal. So war das Rennen für mich bereits im Viertelfinale beendet. Ein kleiner Trost war, dass ich mit Platz 10 wieder beste Deutsche war;) In der Gesamtwertung bin ich nun auf Platz 4.


Beim Training am Samstag auf der XCO-Strecke fühlte ich mich ziemlich müde und hatte schwere Beine. Deswegen konnte ich nicht richtig einschätzen, wie es dann am Sonntag beim Cross Country Rennen laufen wird. Erstaunlicherweise ging es dann aber besser als ich dachte und ich konnte auf der sehr technischen Strecke sogar noch ein paar mehr Plätze als letzte Woche in Albstadt gut machen. Nach 1:38 Std Fahrzeit kam ich auf Platz 40 ins Ziel. Nun freue ich mich auf zwei rennfreie Wochenenden (die meine Beine auch dringend brauchen;)!) und hoffe auf besseres Wetter. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Orthomol Sport für die Unterstützung. Bei den vielen Wettkämpfen und der Kälte bin ich froh, dieses hochwertige Produkt zu haben.

Mein nächstes Rennen wird der dritte Weltcup in Val di Sole (ITA) (12.-15.06.) sein.

Mein erstes Weltcup-Podium beim Auftakt in Albstadt (GER)

Vergangenen Freitag startete ich zum ersten Mal bei einem Eliminator-Weltcup. Nachdem ich bei der Deutschen Meisterschaft vor einer Woche nicht das erreicht habe, was ich mir vorgenommen hatte, wollte ich beim Weltcup zeigen, was ich kann;) Gespannt war ich schon auf die Qualirunde, weil man da ja schon mal sehen kann, wo man ungefähr liegt. Hier wurde ich am Start leider ein bisschen schräg gehalten, sodass ich fast in die Zeitschranke fuhr (hinzu kam dann auch noch die Nervosität;)…). Irgendwie hab ich es dann aber doch noch geschafft und mit ein paar Sekunden Verzögerung startete ich dann auf die ca. 750 m lange Runde in der Innenstadt. Nach der Treppe, die in der Mitte der Strecke war, viel dann auch noch meine Kette runter und wollte erst nicht wieder aufs große Kettenblatt. Da dachte ich schon, dass die Qualizeit vielleicht gar nicht mehr reicht um weiterzukommen. Aber als dann verkündet wurde, dass ich die siebtschnellste Zeit hatte, konnte ich es erst gar nicht fassen mit diesem verkorksten Lauf trotzdem so weit vorne zu sein. Das motivierte mich natürlich für die kommenden Läufe. Bis ins Halbfinale schaffte ich es relativ leicht. Dort musste ich dann gegen Jenny Rissveds (SWE), Jolanda Neff (SUI) und Cécile Ravanel (FRA) fahren. Jenny und Jolanda nahmen die beiden vorderen Plätze ein und ich positionierte mich an dritter Stelle. Im Nachhinein kann ich von Glück sagen, dass sie zur Mitte der Runde einen kleinen Vorsprung rausgefahren haben, da die beiden in der Kurve vor der Treppe stürzten und sich verhakten. Da ich aber einen kleinen Rückstand hatte wurde ich nicht in den Sturz verwickelt und konnte die beiden passieren. So zog ich zusammen mit Ravanel ins Finale ein.

Hier trafen wir dann auf Alexandra Engen (SWE) und Kathrin Stirnemann (SUI). Als ich am Start stand wurde mir bewusst, dass ich nun schon die EM- und WM-Quali geschafft habe (2x Halbfinale oder 1x Finale im Weltcup). Unglaublich!!!:)

Alex und Kathrin fuhren nach der ersten Kurve vorne und auch Cécile war anfangs noch vor mir. Jedoch konnte ich sie ziemlich schnell überholen und merkte auch, dass ich stärker war. Alex konnte souverän das Rennen vor Kathrin gewinnen und ich fuhr überglücklich als dritte über die Ziellinie. Weltcup-Podium!!! Was für ein Erfolg:)

 Vielen vielen Dank an mein ganzes Team für die super Betreuung vor Ort und an meine Eltern, die immer dabei sind…Und vor allem auch an meinen Trainer Erik Becker, der immer an mich geglaubt hat und sehr viel zu diesem Erfolg beigetragen hat!!!:)

Hier geht’s zu einem kleinen Interview mit mir nach dem Rennen und hier zum kompletten Eliminator-Rennen 

Beim Training auf der Cross Country Strecke am Samstag stürzte ich leider etwas unglücklich und zog mir eine Prellung im Knie zu. Auch Rücken und Nacken schmerzten. Unser Teamphysio Werner behandelte mich dann aber gleich, so dass es einigermaßen ging. Am nächsten Morgen spürte ich es dann zwar schon ziemlich stark, aber das XCO-Rennen wollte ich unbedingt fahren. Da merkt man solche Schmerzen ja meistens sowieso nicht mehr;) Von Startposition 66 kam ich in der ersten Runde erstaunlich weit nach vorne und fuhr als 27te in die zweite Runde. Das konnte ich aber nicht halten und so beendete ich das Rennen schließlich auf Rang 47. Alles in allem also ein erfolgreiches Wochenende.

Nun bin ich ein paar Tage zu Hause  und am Donnerstag geht es dann weiter nach Nove Mesto (CZE) zum nächsten Weltcup.

 

Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im XCE (Sprint)

Gestern fand in Singen am Bodensee die Deutsche Meisterschaft im Cross Country Eliminatior (XCE) statt. Da ich bei den vergangenen Rennen immer beste Deutsche war, reiste ich als Mitfavoritin an. Ich fühlte mich super und freute mich auf das Rennen. Auf der ca. 600m langen Runde waren nur 3 Schotterwellen, ein kleiner Sprung und 2 Anlieger eingebaut. Es glich ein bisschen einem Straßenkriterium. In der Qualifikationsrunde belegte ich ganz knapp hinter Veronika Brüchle den zweiten Platz. Das Viertelfinale konnte ich ohne Probleme für mich entscheiden. Im Halbfinale musste ich mich auf der Zielgeraden noch knapp von Saskia Hauser geschlagen geben, qualifizierte mich jedoch für das Finale. Hier stand ich dann mit Helen Grobert, Saskia Hauser und Veronika Brüchle am Start. Ich kam relativ gut weg und positionierte mich an zweiter Position hinter Veronika, die dann aber einen Vorsprung rausfahren konnte. In der zweiten Runde vor der letzten Steilwandkurve konnte ich die Lücke zu Veronika schließen und musste dann ein bisschen Tempo rausnehmen, da wir direkt hintereinander in die Steilwand reingefahren sind. Dadurch gelang es Saskia wieder an mich heran zu fahren. Blöderweise hat ich einen zu schweren Gang, so dass ich aus der Kurve raus nicht richtig in Schwung kam. Trotzdem dachte ich nochmal an Veronika dran zu kommen. Als sie kurz vor mir die Ziellinie überquerte schob sich unerwartet noch Saskia an mir vorbei und holte sich den Vizetitel hinter Veronika, die Deutsche Meisterin wurde.

Ehrlich gesagt war ich nach dem Rennen sehr enttäuscht, da ich unbedingt gewinnen wollte. Es hat zwar ein bisschen gedauert, aber nun freue ich mich über die Medaille;) Kommende Woche geht’s dann schon nach Albstadt zum ersten Weltcup in dieser Saison. Hier werde ich am Freitag beim Eliminatior und am Sonntag beim Cross Country Rennen an den Start gehen.

Auf jeden Fall war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für das Topeak-Ergon-Racing Team in Singen. Heute fand dort noch die Marathon Europameisterschaft statt, wo sich Alban den Titel holte und Sally Vize-Europameisterin wurde…*Glückwunsch!:)

Hier geht’s zu den Ergebnissen der Sprint-DM