Deutsche Meisterschaft XCO Bad Säckingen

Zum ersten Mal fand in der Heimatstadt der amtierenden Olympiasiegerin Sabine Spitz ein MTB-Rennen statt. Die Strecke wurde extra angelegt und bereits beim ersten Training auf der Strecke am Samstag stellte ich fest, dass der Rundkurs total viel Spaß machte. Es war extrem technisch und sehr verwinkelt. Aber das mag ich ja:) Da es aber in der Nacht regnete war es sehr rutschig und schlammig, was natürlich auch sehr viel Kraft kostete. Am Sonntag um 13 Uhr fiel dann der Startschuss zu meiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Eliteklasse der Damen. Vom Start kam ich perfekt weg und konnte sogar den Starthang, der ein paar hundert Meter eine Teerstraße hinaufführte, an zweiter/dritter Position hinter Sabine Spitz fahren;)

 

 

 

 

 

 

Das konnte ich aber natürlich nicht allzu lange halten…Ein paar Fahrerinnen überholten mich und ich reihte mich dann an achter Position ein. Vor allem auf der ersten Runde kam ich nicht so richtig rein ins Rennen und machte technische Fehler und fuhr unkonzentriert. Das wurde aber dann besser und so konnte ich einen gleichmäßigen Rhythmus fahren. Es machte riesen Spaß und ich konnte sogar noch einen Platz gut machen. Nach 5 Runden und 1:34 Fahrzeit fuhr ich dann als 7. über die Ziellinie. Den Titel holte sich erneut Sabine Spitz. Platz 2 belegt Adelheid Morath und Platz 3 Silke Schmidt.

Was mir auf jeden Fall noch fehlt, sind die Rennkilometer. Gerade im Cross Country Rennen heißt es von Anfang bis Ende Vollgas zu fahren und da merk ich einfach, dass mir das Training in den hohen Bereichen und auch die nichtgefahrenen Rennen der ersten Saisonhälfte fehlen. Aber das kommt schon noch*in der Ruhe liegt die Kraft…;)

Am kommenden Freitag habe ich noch mündliche Prüfung und dann ist meine Ausbildung mit der Bekanntgabe der Noten Anfang August beendet…Auf die Zeit freue ich mich besonders, da ich ab sofort endlich wieder mehr Zeit für den Sport habe:)

 

KitzAlpBike in Kirchberg

Am 30. Juni fand in Kirchberg im Rahmen des KitzAlpBike Festivals abends das Cross Country-Rennen statt. Mein erstes XCO-Rennen für diese Saison:) Auf der Startliste waren top Fahrerinnen aus den verschiedensten Nationen (Zypern, Italien, Kolumbien,…) aufgelistet. Unter anderem auch Sabine Spitz. Insgesamt waren es knapp 30 Starterinnen.

Den ganzen Tag war es schon sehr heiß und hatte Temperaturen über 30 Grad. Normalerweise macht mir so etwas nicht so sehr zu schaffen, aber leider wurde mir die Hitze bereits in der 2. Runde zum Verhängnis. Nachdem ich am Start super weggekommen bin, lief es auch noch in der ersten Runde gut. Doch dann merkte ich auf einmal schon, dass mir schwindlig wurde und ich einen leichten Schüttelfrost bekam. Ab da ging leider überhaupt nichts mehr. Ich versuchte mein Bestes, denn aufgeben wollte ich auf keinen Fall. So drehte ich im „Rückwärts-Gang“ meine Runden und verlor mehrere Plätze. Beendet habe ich das Rennen dann auf Platz 15.  Für die Umstände noch ok, aber wirklich nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Erfolgreiches Wochenende beim Bike Festival in Willingen

                      1. Platz Marathon (kurze Strecke)        ********        2. Platz Specialized Enduro Ride

Bereits am Freitag reiste ich nach Willingen im Hochsauerland. Obwohl das Wetter daheim im schönen Allgäu super war, war die Prognose für Willingen alles andere als gut und ich stellte mich schon mal auf ein nasses Rennen ein. So war es dann auch;) Nach 5stündiger Autofahrt ging ich noch ein bisschen aufs Rad, um die Beine locker zu fahren und mir den ersten Anstieg des Marathons nochmal anzuschauen.

*Marathon

Da ich im vergangenen Jahr den Marathon gewinnen konnte, hatte ich natürlich vor meinen Sieg zu verteidigen. Der Start erfolgte bereits um 7.30 Uhr…Es hieß also früh aufstehen:) Der Regen beim Einfahren konnte mir nicht die Freude auf den Wettkampf nehmen und so startete ich hoch motiviert ins Rennen. Ich konnte mich bereits am ersten Anstieg von den anderen Fahrerinnen absetzen und das kontinuierlich bis ins Ziel halten. Es waren ein paar schlammige Passagen dabei, die mir natürlich zu Gute kamen, da dadurch auch ein bisschen technisches Können gefordert war;) Die Anstiege waren nie sehr lange und das Profil der Strecke lag mir einfach. Trotz den nassen, schlammigen und kalten Verhältnissen machte es total Spaß und ich freute mich, als Erste über die Ziellinie zu fahren…es war einfach genial…das Duschen danach hat eine Weile gedauert…Ich sah aus, als hätte ich im Dreck gebadet;) hehe…

Auf der kurzen Strecke waren dann letztendlich 101 Fahrerinnen im Ziel. Ganz schön viel:)…

 

*Specialized Enduro Ride

Wie auch im Vorjahr meldete ich mich just for fun beim Enduro Ride an…Die Strecke schaute ich mir nicht mehr an…da konnte ich mich einfach nicht mehr zu motivieren, nachdem es am Samstag durchgehend regnete…Ausruhen im Hotel war einfach angenehmer als nochmal nass werden;) Am Sonntag Morgen bekam ich dann noch ein Fully von Canyon (Nerve AM)…Schnell Pedale von meinem Rad umschrauben und dann ging’s auch schon mit der Bahn auf den Berg…zum Eingewöhnen ans Bike blieb leider keine Zeit mehr…Aber Hauptsache es hat zwei Räder und fährt;) Wir waren 14 Frauen…Am Le Mans-Start kam ich relativ gut weg und ging als Dritte aufs Rad…Da es ein paar Meter bergauf ging nutzte ich die Chance und überholte die zwei Fahrerinnen vor mir…Uiii das hat dann doch ein bisschen weh getan;) Aber so ging ich als Führende in den Trail. Ines Thoma war die Einzige, die mir folgen konnte und so hatten wir beide noch einen kleinen Kampf auf der ca. 500m langen Teerstraße bevor es dann in die letzten paar Meter Gelände ging…Ines schaffte es, mich noch zu überholen und fuhr so knapp vor mir ins Ziel. Auch wenn ich meinen Sieg vom letzten Jahr nicht wiederholen konnte, war ich total glücklich…Zweiter Platz beim Enduro Ride…echt genial:)

 

Es war wirklich ein schönes Wochenende (trotz schlechtem Wetter;)…)

Mein nächster Renneinsatz wird am 30.Juni in Kirchberg beim KitzAlpBike Festival sein…Freu mich drauf!!!

 

Rennbericht Craft Bike Trans Germany

© Photos by Markus Neuert

 

 

 

 

 

 

Vergangenen Mittwoch fiel in Sonthofen der Startschuss zur Craft Bike Trans Germany 2012. Mit großem Respekt und aber auch viel Vorfreude ging ich an den Start.

 

Erste Etappe Sonthofen – Pfronten *73,10 km, 2758 hm

Den ersten Teil dieser Etappe kannte ich…Ob das unbedingt ein Vorteil war weiß ich nicht genau, weil ich so genau wusste, was für Anstiege noch vor mir liegen;) Aber ich habe versucht mein Tempo durchzufahren und das hat auch super geklappt. In den Abfahrten konnte ich seeeeehr viele Plätze gut machen und so bewegte ich mich immer zwischen Position 10-15. Am letzten Berg jedoch hatte ich sehr zu kämpfen. Leider verlor ich da auch einige Plätze und kam dann als 16te ins Ziel.

 

Zweite Etappe Pfronten – Lermoos *78,39 km, 2295 hm

Am nächsten Tag waren es zwar nicht mehr ganz so viele Höhenmeter, jedoch ein bisschen mehr Kilometer und die Anstiege hatten es auch mal wieder in sich…Ich versuchte mich immer so gut es geht über die Berge zu retten und nutzte dann in den Abfahrten und auf den Flachstücken meine Stärken. Es fühlte sich gut an und ich wusste aber, dass es der letzte Anstieg wieder in sich haben wird;) So war es dann auch…Die davor aufgeholten Plätze musste ich leider wieder an mir vorbeiziehen lassen und so kam ich als 15te in Lermoos an. Aufgrund der hohen Belastung und der vielen Anstiege machte sich leider so langsam auch mein Rücken bemerkbar…aber ich denke so ging es auch vielen anderen…

 

Dritte Etappe Lermoos – Seefeld *58,96 km, 1864 hm

Endlich mal nicht so viele Höhenmeter und auch deutlich weniger Kilometer:) Ich startete gut in die dritte Etappe und da die zwei langen Anstiege bereits am Anfang waren wollte ich versuchen, auf keinen Fall zu überziehen und wieder konstant mein Tempo zu fahren. Das klappte auch gut…Ich fand meinen Rhythmus und fuhr als 14te über die Ziellinie.

 

Vierte Etappe Seefeld – Garmisch-Partenkirchen *78,05 km, 1731 hm

Juhuuuu…last day!!!:) Die letzte Etappe stand an…und ich wusste, dass das meine Etappe werden konnte…Mehr bergab als rauf und viele „Drücker-Stücke“ im Flachen…Obwohl das Wetter alles andere als gut war freute ich mich schon! Ich kam super vom Start weg und war nach dem ersten Anstieg auf Platz 5. Das überraschte mich ehrlich gesagt selber ein bisschen. Ich wollte die zwei Anstiege am Anfang einfach so gut es geht bei den anderen mitfahren. Dass es aber dann gleich so gut lief motivierte mich natürlich noch mehr!!! In der Abfahrt konnte ich dann einen Vorsprung auf meine Verfolgerinnen rausfahren. Dieses mal war sogar eine richtig coole technische Abfahrt dabei. Da es regnete war es rutschig und das kam mir natürlich noch mehr zu gute;) Bis zur Rennhälfte konnte ich meinen Platz halten, jedoch wurde ich dann von einer Fahrerin überholt…Einige Zeit fuhr ich noch mit, aber ich wusste, dass ich den letzten Berg auf keinen Fall unterschätzen durfte. Deshalb lies ich sie fahren und versuchte erholt in den letzten Anstieg dieser 4-tägigen Trans Germany zu gehen. Ich fühlte mich immer noch super und als ich am Anstieg merkte, dass keine Fahrerin zu mir aufschließen konnte, war das einfach ein super Gefühl…Oben am Hausberg angekommen, freute ich mich riesig und ab da ging es nur noch bergab. Ich wusste also, dass mir eigentlich nichts mehr passieren konnte und so war es dann auch….Ich fuhr überglücklich als 6te ins Ziel.

Das es so gut laufen wird hätte ich nicht gedacht… In der Gesamtwertung konnte ich mich noch auf Platz 11 vorschieben. Leider habe ich nur ganz knapp die Top Ten verpasst… Aber wichtiger war mir, dass ich von Tag zu Tag merkte, wie die Form besser wurde…

Diese Woche werde ich versuchen mich gut zu erholen und am Wochenende steht dann schon das nächste Event an…Das bike Festival in Willingen. Letztes Jahr konnte ich mir dort zwei Siege holen. Das werde ich natürlich versuchen zu wiederholen;) Der Marathon ist am Samstag und das Enduro Rennen findet am Sonntag statt…Ich freue mich, den einen oder anderen von euch dort zu sehen!!!

 

Ab sofort wieder regelmäßige News…

Einige von euch haben sich wahrscheinlich schon gewundert, weshalb ich auf keinem Rennen zu sehen  bin oder warum schon länger keine News mehr online waren…

Das soll sich ab sofort wieder ändern;)

Nachdem ich mir ja bereits vor dem Bike Festival in Riva eine Erkältung eingefangen hatte, war es wahrscheinlich nicht so sinnvoll dort an den Start zu gehen… Aber ich wollte es eben unbedingt probieren und habe auch nicht alles gegeben um nichts noch schlimmer zu machen (Bericht vom Rennen könnt ihr weiter unten sehen…).

Doch vielleicht war es doch ein Fehler, denn insgesamt war ich jetzt fast einen Monat angeschlagen und zur Erkältung kamen auch noch Ohrenschmerzen. Da ich aber auch kurz vor der Abschlussprüfung stand, war es so gesehen nicht schlecht, da ich mehr Zeit fürs Lernen hatte. Aber eine Zwangspause wegen einem Infekt, die dann noch dazu so lange dauert, ist natürlich nie schön… Vor allem nicht, wenn man trainieren will und es einfach nicht geht…

Am 22. /23. Mai hatte ich dann in Augsburg meine Abschlussprüfung. Die lief super und jetzt freu ich mich einfach nur, den Lernstress wegzuhaben. Nun kann ich mich wieder voll auf den Sport konzentrieren. Seit ein paar Tagen trainier ich auch wieder und bis auf meine Ohren, die komischerweise immer noch zugefallen sind, fühl ich mich auch wieder fit.

Nächste Woche, am 6. Juni ist dann auch schon der Start zur Trans Germany. Dies ist ein 4-tägiges Etappenrennen mit dem Mountainbike von Sonthofen nach Garmisch. Ich freue mich besonders, da der Startort Sonthofen ja auch meine Heimatstadt ist:)

Aufgrund des wenigen Trainings in letzter Zeit und die fehlenden Rennkilometer habe ich natürlich großen Respekt vor dem Rennen und hoffe, dass ich so gut es geht die vier Tage bewältigen kann. Ich bin auf jeden Fall mega happy, endlich wieder an einer Startlinie stehen zu können und hoffe, dass dies ein guter Einstieg für die zweite Saisonhälfte wird!!!

 

Bike Festival Riva del Garda

Leider fing ich mir beim Canyon GranFondo eine ziemlich hartnäckige Erkältung ein…trotz Trainingspause und literweise Tee fuhr ich am Freitag immer noch angeschlagen nach Riva del Garda zum Bike Festival. Mein Canyon Stitched hatte ich auch dabei und deswegen hab ich mir gedacht, dass ich doch beim Nightsprint am Samstag mitfahren kann. Da die 4x Strecke nur ca.400m lang ist, war das ein guter Test, um zu sehen, wie das mit der Erkältung unter Belastung funktioniert;) So stand ich also am Samstag Abend neben der Deutschen Meisterin Steffi Marth und noch einer weiteren Fahrerin am Start meines ersten 4x Rennens:)  Sehr ungewohnt war das Startgatter. Da merkte ich schnell, dass die anderen Mädels da mehr in Übung waren als ich;) Leider schaffte ich es nicht ins Halbfinale, aber es hat riesigen Spaß gemacht!!!

Am Sonntag ging ich dann beim Marathon an den Start. Mein Ziel war einfach durchzufahren und wegen der Erkältung nicht ans Limit zu gehen. Es lief super und ich konnte am langen Anstieg ein konstantes Tempo fahren. Als ich dann nach ca. 1200hm oben war, freute ich mich schon auf die Abfahrt und auf einmal merkte ich schon, dass meine Kette und mein Schaltauge total verbogen waren?!?!? damn…unter Belastung reintreten ging gar nicht mehr, da ich auch nicht riskieren wollte, dass die Kette reisst…Also musste ich mit springender Kette bis ins Ziel fahren:( So fuhr ich nach 54km leider “nur” als 10te über die Ziellinie.

Am kommenden Wochenende findet die Bayerische Meisterschaft auf der Straße statt. Da aber meine Erkältung immer noch nicht weg ist und ich seit dem Rennen am Gardasee aufs Training verzichten musste, werde ich am Renntag kurzfristig entscheiden müssen, ob es überhaupt Sinn macht an den Start zu gehen. Diesmal werd ich auch nur fahren, wenn ich 100% gesund bin…;)

 

Mit dem Rennrad von München nach Wien

Tibor und ich beschlossen mit dem Rennrad von München nach Wien zum Vienna Air King zu fahren. Da die Wettervorhersage für den geplanten Zeitraum super war, packten wir unseren Stuff, checkten unsere Bikes und los ging’s Richtung Deggendorf. Daniel, ein Freund von Tibor, begleitete uns ab München City. 

Unterwegs hatte Tibor leider einen aufgeschlitzten Mantel, den er aber provisorisch mit dem alten Schlauch flickten konnte… und so kamen wir nach 6 Stunden im Sattel in der schönen Altstadt an.

 

 

Der folgende Tag begann entspannt, da der Bikeshop ums Eck erst um 9 Uhr öffnete…Gleich vom Fahrradfachgeschäft;) begaben wir uns auf den bekannten Donauradweg (eher bei der älteren Generation beliebt;). Wir radelten immer ein paar Meter neben dem Wasser und genossen es einfach nur auf der Rennmaschine zu sitzen. Das perfekte Wetter und die tolle Landschaft zauberte uns immer wieder ein Grinsen ins Gesicht.

 

Als wir zur Mittagszeit in Passau ankamen beschlossen wir in einem ergon-grün dekorierten Lokal zu essen.  Farbe ist Programm, eh klar.

Gut gestärkt ging es dann für ein paar Stunden weiter direction Linz…alles lief super, bis wir auf einmal an einem Schild „Radweg Ende – Radfahrer bitte Fähre benutzen“ standen. Zwei Passanten informierten uns, dass die Fähren erst ab dem 1.April wieder in Betrieb seien und da waren wir zum ersten Mal extrem unlocker…

…ein gutes Stück zurück fahren und einen anderen Weg nehmen? Oder doch schwimmen?;) no way!!! Ein paar hundert Meter entfernt entdeckten wir einen Bauernhof mit Bewirtung und dort versuchten wir dann auch unser Glück…Es stellte sich heraus, dass dies der Hof der Fährenbesitzer war und nach einer Apfelschorle und einem netten Gespräch bekamen wir von der Gastgeberin das Angebot, von ihrem Sohn in einem kleinen Boot über die Donau gebracht zu werden… man, hatten wir ein Glück:) Und so ging es nach kurzer (etwas nasser) Bootsfahrt auf der anderen Uferseite der Donau weiter…


Eigentlich war unser Tagesziel Linz. Als wir dort jedoch am frühen Abend ankamen, sahen wir erschrocken ein Radwegschild „Wien 229km“. Mit so viel hatten wir nicht gerechnet und es war ja auch schon Mittwoch,  der Plan war aber: Donnerstag Abend Wien.

229km an einem Tag…hm, das war uns etwas zu unsicher, weil sollte es zu irgendeinem Zwischenfall kommen, könnte es sehr knapp werden mit der Zeit… Trotz Hunger und nicht mehr allzu großer Motivation nahmen wir uns deswegen vor noch mindestens 30km zu fahren und so schafften wir es gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit nach St. Pantaleone.

 

 

Glücklicherweise gab’s ein Gasthaus mit noch „einem freien“!! Dreibettzimmer. Kaputt und ausgehungert saßen wir nach dem Duschen mit T-Shirt, Jogginghose und FlipFlops (mehr hat in den Rucksack leider nicht reingepasst;)…) im Restaurant und genossen von Vorspeise über Hauptgang und Dessert, Dessert 2,…;)das Essen.

 

 

Was für ein Tag… Auf dem Tacho hatten wir 180km und 6:30 Stunden Fahrzeit…


 

 

Am letzten Tag unserer Tour hatten wir also noch um die 200km vor uns… Um nicht wieder zeitlichen Stress zu bekommen, fuhren wir rechtzeitig los und machten erst Mittagspause als wir die Hälfte der Kilometer hatten…

Wir hatten super Rückenwind und konnten frisch gestärkt wieder ein gutes Tempo fahren. Wien kam immer näher… Ca. 30km vor unserem Ziel verließ uns ein bisschen der „Flow“ und wir wollten einfach nur noch ankommen… Wegschilder mit unterschiedlichen Kilometer-Angaben und leichtes Tröpfeln verunsicherte uns… Jetzt hieß es beißen…

Ab in die Regenjacken und immer Richtung Rathausplatz. Wir wurden ganz schön nass, aber das war mir ehrlich gesagt egal. Die Freude, es wirklich geschafft zu haben war viiiiel größer…egal ob nass oder trocken, geschafft ist geschafft!!!:) Die letzte Etappe war mit 7:30 Stunden Fahrzeit und 205km eindeutig die Längste, die wir aber auch wieder ohne große Probleme locker meistern konnten…Cool!!!

Für die nächsten drei Tage blieben unsere Rennräder im Hotelzimmer und zurück ging es leider mit dem Auto, bei 2°C den Weg nochmal zurück viel sowas von aus…

Es war das erste Mal, dass wir so eine lange Tour von A nach B gemacht haben und es hat wirklich riesen Spaß gemacht…(mehr Bilder von der Tour sind unter Galerie zu finden!!)

Ein neuer Plan steht schon;)…

Neue Sponsoren…

…yeah das Jahr fängt doch schon super an:)…Ich werde ab sofort mit 2XU Compression ausgestattet. Darüber bin ich natürlich super happy, weil die Kompressionsware von 2XU einfach genial ist!!!

 

…ein weiterer neuer Sponsor ist Polar Deutschland. Ich hoffe, dass der Schnee bald weg geht und ich mit meinem neuen CS 500+ ein paar Kilometer machen kann:)…

Thanks for the support!!!!!

Canon EOS 7D – Der Film

Leistung trifft Leidenschaft. Der Canon EOS 7D Produktfilm von Canyon Fotograf Markus Greber, Canyon Hero Rob-J und mir ist ein echter Eyecatcher;)

Mitte Oktober fanden die Dreharbeiten für den Werbefilm der neuen Canon EOS 7D statt. Ich war super happy, als Fahrerin dabei sein zu dürfen. Ebenfalls am Set waren die beiden Canyon Heroes Rob-J und Tibor Simai. Hauptakteur des Clips jedoch war Fotograf Markus Greber und die neue Canon EOS 7D.
Gedreht wurde am Gardasee in Italien. Am Vorabend des Drehbeginns wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und alle Details für den darauffolgenden Tag besprochen. Am Set waren etwa zehn Leute, unter anderem auch Richard Walch, der für seine Snowboard- und Skifilme bekannt ist.

Am Drehtag ging es dann schon früh morgens zur ersten Location. Unglücklicherweise stürzte Tibor vor Drehbeginn und zog sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu. An Weiterfahren war für Ihn nicht mehr zu denken und so mussten Rob-J und ich alleine weitermachen.

Das Wetter war schön und so konnten wir alles wie geplant durchführen. Rasante Abfahrten, coole Jumps und jede Menge Fun. Profifotograf Markus Greber schoss unglaubliche Bilder aus allen möglichen Positionen – Adrenalin in den Kurven und Präzision bei jedem Shot.

Für mich war es eine neue Erfahrung, vor allem auch, weil ich mal nicht in engen Lycras auf dem Cross Country Bike unterwegs war. Der Fahrspaß mit dem Canyon Strive von Rob war auf jeden Fall super und ich bin auch ein bisschen auf den Geschmack des Freeridens gekommen.

Am Ende eines anstrengenden und ereignisreichen Tages war alles im Kasten und das Ergebnis ist echt klasse. Überzeugt euch selbst!



Alles in allem hat es total Spaß gemacht mal selbst dabei zu sein und sehr interessant zu sehen, wie so ein Filmdreh abläuft.

 

Canon EOS 7D – Der Film 
Eine Produktion der trias GmbH, im Auftrag von Canon Deutschland GmbH in Kooperation mit Canyon Bicyles GmbH

 

Trainingslager Gran Canaria

Hola:)

Gleich am 2. Januar ging es dieses Jahr schon sehr früh ins Trainingslager nach Gran Canaria:) Die Insel ist für ihre warmen Temperaturen und die Wetterbeständigkeit bekannt und deshalb ein perfektes Trainingsgebiet! Da ich für den kompletten Januar dort war konnte ich die Zeit so richtig genießen und mich super auf das Training konzentrieren. Neben dem Training auf dem Rad haben wir auch fleißig Athletiktraining gemacht. Hierzu konnten wir den Fitnessraum von unserem Hotel (Gloria Palace in San Agustin) nutzen. Die Ruhetage verbrachte ich meistens am Pool…hehe:)

So kamen doch ein paar Kilometer und vor allem Höhenmeter zusammen und dank nur einem Regentag konnten wir wie geplant trainieren. Ein paar “Schnappschüsse” sind unter Bilder zu finden;)…Leider ging der Monat viiiiel zu schnell rum und nun bin ich wieder im kalten Allgäu. Da noch viel Schnee liegt, werd ich in den nächsten Wochen mein Rad wohl wieder gegen die Langlauf- und Tourenski wechseln müssen;)

Enjoy wintertime…cheers,

Nadine