bridge CAPE PIONEER TREK South Africa 2012

bridge Cape Pioneer Trek 2012

7 Tage – 534 km – 11516 hm

Hier ein Bericht über Max und mich…

Das Model und der Freak in Südafrika

Nadine Rieder und Max Friedrich erfolgreich bei der Bridge Cape Pioneer Trek

Gerne folgten Nadine und Max der netten Einladung von Dryland Events zu der sieben Tage langen Mountainbike Rundfahrt im Südwesten von Südafrika.
Eine Woche vor dem Start stiegen beide vom Ergon 24h Racing Team ins Flugzeug, um nach einem kurzen Sightseeing Aufenthalt in Kapstadt ihr Quartier bei African-Inn in Oudtshoorn beziehen zu können. Ein glücklicher Zufall war es, dass auf dem Gelände ihres Challets die Strecke des 15km langen Prologes entlang führte. Mattys Beukes (http://www.cangomountainbiking.com) hat diese unglaubliche Singletrailstrecke in jahrelanger Kleinarbeit gebaut.

„Es war wirklich beeindruckend!“, so Max Friedrich, „5 Meter neben unserem Häuschen verlief die Strecke. Als wir das erste Mal zur Besichtigung aufbrachen, wurden wir gleich von einem Fotografen überrascht. Wir haben uns nichts weiter dabei gedacht, bis wir uns dann am nächsten Tag beim Einkaufen im Supermarkt Pick N‘ Pay auf der Titelseite der Oudtshoorner Wochenzeitung entdeckten… Wahnsinn! Das gab natürlich nochmal Druck, obwohl wir das ganze in erster Linie zum Spaß machen.“

Nach etlichen Trainings-Runden bestätigten dann die beiden Ergon Piloten die Erwartungen der Südafrikaner und siegten im Prolog mit 40 Sekunden Abstand auf das Team Stirnemann/Soncin.

Auch auf der ersten Etappe nach Calizdorp mit 103 km zeigten die Zwei eine gute Vorstellung und bauten ihren Vorsprung im Führungstrikot um weitere fünf Minuten aus. Überschattet wurde diese Etappe von dem Angriff eines Bienenschwarms in den etliche Fahrer aus dem hinteren Teil des Feldes verwickelt waren. Einige wurden mehrere hundert Mal gestochen und vom Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Glücklicherweise kam es nicht zu lebensgefährlichen Reaktionen.

Auf der Königsetappe mit dem Ziel auf dem Swartbergpass (85 km und 2760 Hm) hatten Nadine und Max wieder enorm viel Spaß und packten weitere acht Minuten auf ihr Konto. Auf dieser Etappe sicherten sie sich auch den mit 5000 Rand dotierten „Prince & Princess of the Mountain“-Preis. (O-Ton Max für „King of the Mountain“)

Das Glück verließ die beiden auf den flacheren, dritten  109 km  Etappe nach De Rust.  Nachdem sie ihre Verfolger wieder deutlich distanziert hatten, mussten sie drei Reifendefekte beheben. Dadurch büßten sie im Ziel so viel Zeit ein, dass sie ihre Gesamtführung an das Team Haibike/BH knapp verloren. Kathrin Stirnemann und Sandro Soncin waren etwas pikiert darüber, dass Nadine und Max nach einem Stopp an der Verpflegungsstelle nicht mehr zu sehen waren, obwohl man sich angeblich verabredet hatte, gemeinsam anzuhalten und die Flaschen aufzufüllen. Nach Darstellung vom Ergon 24h Racing Team hat es diese gegenseitige Vereinbarung nie gegeben. Vielmehr hat Nadine in der ganzen Woche kein einziges Mal an einer Verpflegungsstation angehalten. Dieses Vorgehen war dem Team Haibike/BH durchaus bekannt. Flaschen füllen und Gummibärchen holen war Max Part.

Mit nur einer Minute Rückstand auf das Führungstrikot starteten Nadine und Max auf die 63km nach Herold. Auf Siegeskurs liegend verfing sich Max Schaltwerk in den Speichen und die zwei wurden wieder zu einer Reparaturpause gezwungen. Mit einem fixen Gang auf den letzten 15km setzte Max seine Fahrt fort. So kam es, dass beide weitere 14 Minuten auf die Führenden einbüßten.

Das für südafrikanische Verhältnisse kalte und regnerische Wetter tat sein Übriges. Bereits auf dieser Etappe kündigten sich bei Max die ersten grippalen Symptome an.

Deshalb fuhren die beiden auch am Folgetag mit angezogener Handbremse. Dennoch fuhren sie nach 75km mit nur drei Minuten Rückstand ins Ziel in George und festigten so ihren zweiten Gesamtrang.

„Ich hatte das Gefühl, dass mir 100PS fehlen“, so Max, „aber, that‘s Part of the game! Aufgeben war für uns nie eine Option.“

Inzwischen zeigte Nadine auch Krankheitserscheinungen. Mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Kraftlosigkeit starteten beide auf die letzten 84 km wieder zurück nach Oudtshoorn. Dabei verloren sie natürlich wieder viel Zeit, aber die Etappensieger Jennie Stenerhag und Craig Gerber konnten ihnen ihren zweiten Gesamtplatz nicht mehr streitig machen.

So ging eine Woche mit Hoch und Tiefs vorüber. Sagenhafte Trails, traumhafte Landschaftund durchweg nette Leute prägten die 534 km durch die Klein Karoo. Eine perfekt organisierte Veranstaltung mit Seele!
Trotz ihrer Krankheit ließen  es sich Nadine und Max nicht nehmen, bei der achten Etappe zu starten – die Afterparty!

Auf jeden Fall planen Nadine und Max im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und um den Titel zu fighten.

„Beeindruckt hat uns besonders die gute Organisation“, so Nadine, „wir gaben einfach unsere verdreckten Räder im Ziel ab und bekamen sie gewartet am nächsten Morgen wieder, Massage am Mittag war auch mit drin und wenn es darum ging zur Unterkunft gefahren zu werden, war sofort unser Chauffeur Hendrik da! –Einfach perfekt!“
„Und so ein Paket kann übrigens jeder buchen!“, grinst Max, „das ist nicht nur für VIPs!“

VIELEN DANK an Lifefood für die geniale Unterstützung…Die lifebars waren ein super Energiespender bei der enormen Belastung während des Rennens und die leckeren Brote und Kräcker waren ideal, um nach dem Zieleinlauf die Speicher wieder aufzufüllen…

 

 

 

 

Bundesliga-Finale Bad Salzdetfurth…*what a gr8 weekend:)

Zwei Wochen nach dem Rennen in Albstadt stand das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth an. Da ich in Albstadt nicht so richtig in die Gänge gekommen bin, vermutete ich ja, dass es an der 24h-WM liegen könnte und hoffte natürlich, mich nun davon erholt zu haben. Das Eliminatior-Race am Samstag wollte ich unbedingt mitfahren, da ich so ein Rennen noch nie gefahren bin. Ich fand das schon immer super spannend als ich die Live-Übertragungen der Weltcups gesehen habe. Nach der Streckenbesichtigung am Vormittag ruhte ich mich also aus, um abends fit zu sein. Ich freute mich riesig, denn die Sprintstrecke war mitten in der Stadt und es waren eine Menge Zuschauer da.Wirklich eine tolle Atmosphäre!  Mit meinem neuen 29er machte es total viel Spaß:) Wir waren 18 Fahrerinnen und bekamen alle eine Startzeit. Es musste also erst eine Runde auf Zeit gefahren werden, um danach die Läufe festzulegen. Ausgeschieden ist hier noch niemand, da mit 18 Starterinnen genau 3 Heads zusammengestellt werden konnten. Ich wusste also, dass ich nicht alles geben musste, da ich ja sowieso weiter komme. Trotzdem gab ich Gas, da ich sehen wollte, wie ich so stehe…und dann kam gleich die viertbeste Zeit raus! Cool…das gab mir die Sicherheit, dass mir das mit dem Sprinten vielleicht doch entgegen kommen könnte;)

Im ersten Head musste ich dann gleich gegen die frischgebackene Sprint-Weltmeisterin Alexandra Engen fahren. Ab da mussten dann immer 2 Runden gefahren werden. Aber auch hier lief es gut und ich qualifizierte mich für den nächsten Lauf, welchen ich dann sogar mit Vorsprung für mich entscheiden konnte (wow…ich war dann doch ein bisschen überrascht von mir selber). Ich hatte richtig Druck und vor allem sehr viel Spaß. Im Finallauf versuchte ich dann gleich wieder am Start gut wegzukommen, um die erste knifflige Kurve so weit wie möglich vorne nehmen zu können. Es gelang mir und ich positionierte mich an die dritte Stelle hinter Engen und Leumann. Die Verfolgerinnen gaben auch noch mal alles aber ich konnte den Platz halten. Ein dritter Platz beim Bundesliga-Eliminator mit so starker internationaler Konkurrenz ist der Wahnsinn. Ich konnte (oder besser gesagt kann es immer noch nicht) fassen!:)

Am Sonntag war dann um 10.30 Uhr der Start zum Cross Country Rennen. Es mussten 6 Runden gefahren werden. Die Strecke hat zwar einige Höhenmeter, aber trotzdem gehört sie mit zu meinen Lieblingsstrecken. Sie ist sehr abwechslungsreich und macht total Spaß. Immer noch glücklich über den Erfolg vom Vortag ging ich an den Start. Irina Kalentieva und auch Gunn-Rita Dahle waren auch unter den Starterinnen. Gleich am Start machten die beiden auch schon so richtig Tempo und da konnte ich natürlich nicht mitgehen. 6 Runden waren lang und ich wollte mir das gut einteilen. Das machte ich dann auch und so fuhr ich ziemlich konstante Rundenzeiten. Es war zwar hart, lief aber super und machte wie auch schon am Vortag total Freude. Platz 11 in der Damen Elite Klasse kam am Ende bei raus und war somit ein total schöner Abschluss. Bilder vom Rennen sind in der Galerie.

 

Vom 29.9.-2.10. werde ich in Kaltern beim bike Women Camp dabei sein und für Fragen und so weiter den Teilnehmerinnen zur Verfügung stehen sowie die Touren begleiten. Ich freue mich schon drauf:)
Und am 5. Oktober geht dann auch schon der Flieger nach Südafrika. Hier werde ich vom 14.-20. Oktober beim bridge Cape Pioneer Trek zusammen mit meinem Teamkollegen Max Friedrich an den Start gehen. Auf dieses Etappenrennen freue ich mich besonders und ich denke, dass es ein tolles Erlebnis wird:)
Davon werde ich natürlich berichten…

Schlammschlacht beim Bundesliga-Rennen in Albstadt…

Gleich eine Woche nach der 24h-Weltmeisterschaft stand in Albstadt das HC Bundesliga Rennen an. Am Start waren fast alle Top-Fahrerinnen, unter anderem die frische Olympiasiegerin Julie Bresset. Die ganze Woche versuchte ich mich bestmöglich zu erholen und vor allem Schlaf nachzuholen:) Am Samstag Abend fand dann ein Shortrace statt. Hier wurde im Massenstart gestartet und jede Runde die Fahrerin, die als letzte über die Ziellinie der ca. 1km langen Runde fuhr, rausgenommen. Ich fuhr gut mit und leider “verpennte” ich in der Mitte des Rennens, dass gar keine Fahrerin mehr hinter mir war…tja so musste ich dann schon früher raus als gewollt;)

Das Wetter spielte an dem Wochenende leider überhaupt nicht mit und ich merkte schon bei der Streckenbesichtigung, dass es eine rutschige Angelegenheit werden würde. Und so war es dann auch. Es war eine reine Schlammschlacht mit vielen Stürzen und Defekten. Am Sonntag Mittag fiel der Startschuss für das Frauenrennen. Die Rundenzahl wurde vom Veranstalter bereits gekürzt, da die Strecke wirklich nur sehr schwer befahrbar war. Gleich nach dem Startschuss merkte ich, dass ich leider überhaupt keine Power hatte und ich bin auch nicht wirklich in Schwung gekommen. Ich konnte mich nicht belasten und fuhr alles in einem gleichen (gefühlten Schneckentempo)…Runde um Runde;)

Das 24h-Rennen machte sich doch noch sehr bemerkbar. Leider stürzte ich auch zweimal. Das ging aber vielen Fahrerinnen so und so ein paar Schrammen und blaue Flecken gehören halt doch einfach immer dazu;)…Es war so matschig, dass ich sogar zwischendurch immer wieder stehen bleiben musste, um den Dreck zu entfernen, da sich die Räder einfach nicht mehr gedreht haben. Die Schaltung litt leider auch sehr unter diesen extremen Bedingungen. Ich beendete das Rennen leider nur auf Rang 20. Aber mehr war mit diesem Trainingstempo leider nicht drin;)

 

 

Nun steht noch am kommenden Wochenende das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth an. Samstag wird es wieder ein Shortrace vor dem am Sonntag stattfindenden Cross Country Rennen geben.

 

 

 

 

Cyclepassion*

Bereits im Frühjahr bekam ich eine Anfrage von der Produzentin des Cyclepassion-Kalenders Anke Wilken. Nachdem ich ihr zusagte klingelte dann im Juli mein Handy und Anke fragte, ob ich im August Zeit hätte fürs Shooting:) Letzte Woche war es dann auch schon so weit und ich fuhr zusammen mit Markus Neuert von Cyclefilm Richtung Stuttgart/ Pforzheim. Beim Shooting dabei waren noch Barbara Benko aus Ungarn und Julia Innerhofer aus Italien.
…und dann ging’s auch schon los:

Als Erstes kamen Make-up und Haare dran. Danach wählten wir dann das Outfit aus…Die Schuhe waren seeehr hoch, da war ich sogar auf einer Augenhöhe mit Fotograf Daniel Geiger, der wirklich groß ist;) Wir erlaubten uns auch einen kleinen Spaß, wie ihr hier links auf dem Bild sehen könnt:) hehe…

…von oben bis unten mit einer dicken Schicht Babyöl eingerieben begannen wir das Shooting…es machte riesigen Spaß…Einmal wechselte ich noch das Outfit…Aber mehr verrate ich jetzt nicht…lasst euch einfach überraschen;) Den Kalender soll es pünktlich zur Eurobike geben.

Es war auf jeden Fall eine coole Erfahrung und das Team war einfach super…Markus machte parallel noch einen Film vom Making of und auch ein Interview mit uns Models. Den Film wird es auch bald zu sehen geben…Ein paar Bilder vom Making of des Shootings sind in der Galerie…Viel Spaß beim Anschauen;)

Ironbike in Ischgl (Mittelstrecke 49km, 2057hm)

Relativ kurzfristig entschied ich mich, beim Ischgl Ironbike mitzufahren. Da der Start schon Samstag in der Früh war, reiste ich bereits am Vorabend an. Ich freute mich schon beim Einfahren auf den Wettkampf und konnte gleich zu Beginn des Rennens einen guten Rhythmus finden. Erst ging es auf die kleine Runde, welche zwei kleinere Anstiege hatte und dann wieder zurück nach Ischgl führte. Hier ging es dann 1200 Höhenmeter am Stück unter der Silvrettabahn zur Idalpe und noch ein Stück weiter hoch. Da ich mich für die mittlere Strecke entschied wusste ich, dass es nach dem langen Anstieg nur noch bergab ins Ziel gehen wird. Aber der Anstieg wollte irgendwie einfach kein Ende nehmen;) Leider musste ich am Anstieg Fahrerinnen vorbeiziehen lassen, da ich nicht riskieren wollte, einen Einbruch zu bekommen. So fuhr ich ein gleichmäßiges Tempo bis zum Schluss hinauf. Die Abahrt war einfach genial und hat riesen Spaß gemacht. Hier konnte ich auch wieder Zeit gut machen und eine Fahrerin überholen. Leider verpasste ich das Treppchen mit Platz 4 nur knapp. Die Abfahrt hätte einfach noch ein bisschen länger sein müssen;) Erste wurde die Transalpsiegerin und Marathonspezialistin Milena Landwing aus der Schweiz.

 

Deutsche Meisterschaft XCO Bad Säckingen

Zum ersten Mal fand in der Heimatstadt der amtierenden Olympiasiegerin Sabine Spitz ein MTB-Rennen statt. Die Strecke wurde extra angelegt und bereits beim ersten Training auf der Strecke am Samstag stellte ich fest, dass der Rundkurs total viel Spaß machte. Es war extrem technisch und sehr verwinkelt. Aber das mag ich ja:) Da es aber in der Nacht regnete war es sehr rutschig und schlammig, was natürlich auch sehr viel Kraft kostete. Am Sonntag um 13 Uhr fiel dann der Startschuss zu meiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Eliteklasse der Damen. Vom Start kam ich perfekt weg und konnte sogar den Starthang, der ein paar hundert Meter eine Teerstraße hinaufführte, an zweiter/dritter Position hinter Sabine Spitz fahren;)

 

 

 

 

 

 

Das konnte ich aber natürlich nicht allzu lange halten…Ein paar Fahrerinnen überholten mich und ich reihte mich dann an achter Position ein. Vor allem auf der ersten Runde kam ich nicht so richtig rein ins Rennen und machte technische Fehler und fuhr unkonzentriert. Das wurde aber dann besser und so konnte ich einen gleichmäßigen Rhythmus fahren. Es machte riesen Spaß und ich konnte sogar noch einen Platz gut machen. Nach 5 Runden und 1:34 Fahrzeit fuhr ich dann als 7. über die Ziellinie. Den Titel holte sich erneut Sabine Spitz. Platz 2 belegt Adelheid Morath und Platz 3 Silke Schmidt.

Was mir auf jeden Fall noch fehlt, sind die Rennkilometer. Gerade im Cross Country Rennen heißt es von Anfang bis Ende Vollgas zu fahren und da merk ich einfach, dass mir das Training in den hohen Bereichen und auch die nichtgefahrenen Rennen der ersten Saisonhälfte fehlen. Aber das kommt schon noch*in der Ruhe liegt die Kraft…;)

Am kommenden Freitag habe ich noch mündliche Prüfung und dann ist meine Ausbildung mit der Bekanntgabe der Noten Anfang August beendet…Auf die Zeit freue ich mich besonders, da ich ab sofort endlich wieder mehr Zeit für den Sport habe:)

 

KitzAlpBike in Kirchberg

Am 30. Juni fand in Kirchberg im Rahmen des KitzAlpBike Festivals abends das Cross Country-Rennen statt. Mein erstes XCO-Rennen für diese Saison:) Auf der Startliste waren top Fahrerinnen aus den verschiedensten Nationen (Zypern, Italien, Kolumbien,…) aufgelistet. Unter anderem auch Sabine Spitz. Insgesamt waren es knapp 30 Starterinnen.

Den ganzen Tag war es schon sehr heiß und hatte Temperaturen über 30 Grad. Normalerweise macht mir so etwas nicht so sehr zu schaffen, aber leider wurde mir die Hitze bereits in der 2. Runde zum Verhängnis. Nachdem ich am Start super weggekommen bin, lief es auch noch in der ersten Runde gut. Doch dann merkte ich auf einmal schon, dass mir schwindlig wurde und ich einen leichten Schüttelfrost bekam. Ab da ging leider überhaupt nichts mehr. Ich versuchte mein Bestes, denn aufgeben wollte ich auf keinen Fall. So drehte ich im „Rückwärts-Gang“ meine Runden und verlor mehrere Plätze. Beendet habe ich das Rennen dann auf Platz 15.  Für die Umstände noch ok, aber wirklich nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Erfolgreiches Wochenende beim Bike Festival in Willingen

                      1. Platz Marathon (kurze Strecke)        ********        2. Platz Specialized Enduro Ride

Bereits am Freitag reiste ich nach Willingen im Hochsauerland. Obwohl das Wetter daheim im schönen Allgäu super war, war die Prognose für Willingen alles andere als gut und ich stellte mich schon mal auf ein nasses Rennen ein. So war es dann auch;) Nach 5stündiger Autofahrt ging ich noch ein bisschen aufs Rad, um die Beine locker zu fahren und mir den ersten Anstieg des Marathons nochmal anzuschauen.

*Marathon

Da ich im vergangenen Jahr den Marathon gewinnen konnte, hatte ich natürlich vor meinen Sieg zu verteidigen. Der Start erfolgte bereits um 7.30 Uhr…Es hieß also früh aufstehen:) Der Regen beim Einfahren konnte mir nicht die Freude auf den Wettkampf nehmen und so startete ich hoch motiviert ins Rennen. Ich konnte mich bereits am ersten Anstieg von den anderen Fahrerinnen absetzen und das kontinuierlich bis ins Ziel halten. Es waren ein paar schlammige Passagen dabei, die mir natürlich zu Gute kamen, da dadurch auch ein bisschen technisches Können gefordert war;) Die Anstiege waren nie sehr lange und das Profil der Strecke lag mir einfach. Trotz den nassen, schlammigen und kalten Verhältnissen machte es total Spaß und ich freute mich, als Erste über die Ziellinie zu fahren…es war einfach genial…das Duschen danach hat eine Weile gedauert…Ich sah aus, als hätte ich im Dreck gebadet;) hehe…

Auf der kurzen Strecke waren dann letztendlich 101 Fahrerinnen im Ziel. Ganz schön viel:)…

 

*Specialized Enduro Ride

Wie auch im Vorjahr meldete ich mich just for fun beim Enduro Ride an…Die Strecke schaute ich mir nicht mehr an…da konnte ich mich einfach nicht mehr zu motivieren, nachdem es am Samstag durchgehend regnete…Ausruhen im Hotel war einfach angenehmer als nochmal nass werden;) Am Sonntag Morgen bekam ich dann noch ein Fully von Canyon (Nerve AM)…Schnell Pedale von meinem Rad umschrauben und dann ging’s auch schon mit der Bahn auf den Berg…zum Eingewöhnen ans Bike blieb leider keine Zeit mehr…Aber Hauptsache es hat zwei Räder und fährt;) Wir waren 14 Frauen…Am Le Mans-Start kam ich relativ gut weg und ging als Dritte aufs Rad…Da es ein paar Meter bergauf ging nutzte ich die Chance und überholte die zwei Fahrerinnen vor mir…Uiii das hat dann doch ein bisschen weh getan;) Aber so ging ich als Führende in den Trail. Ines Thoma war die Einzige, die mir folgen konnte und so hatten wir beide noch einen kleinen Kampf auf der ca. 500m langen Teerstraße bevor es dann in die letzten paar Meter Gelände ging…Ines schaffte es, mich noch zu überholen und fuhr so knapp vor mir ins Ziel. Auch wenn ich meinen Sieg vom letzten Jahr nicht wiederholen konnte, war ich total glücklich…Zweiter Platz beim Enduro Ride…echt genial:)

 

Es war wirklich ein schönes Wochenende (trotz schlechtem Wetter;)…)

Mein nächster Renneinsatz wird am 30.Juni in Kirchberg beim KitzAlpBike Festival sein…Freu mich drauf!!!

 

Rennbericht Craft Bike Trans Germany

© Photos by Markus Neuert

 

 

 

 

 

 

Vergangenen Mittwoch fiel in Sonthofen der Startschuss zur Craft Bike Trans Germany 2012. Mit großem Respekt und aber auch viel Vorfreude ging ich an den Start.

 

Erste Etappe Sonthofen – Pfronten *73,10 km, 2758 hm

Den ersten Teil dieser Etappe kannte ich…Ob das unbedingt ein Vorteil war weiß ich nicht genau, weil ich so genau wusste, was für Anstiege noch vor mir liegen;) Aber ich habe versucht mein Tempo durchzufahren und das hat auch super geklappt. In den Abfahrten konnte ich seeeeehr viele Plätze gut machen und so bewegte ich mich immer zwischen Position 10-15. Am letzten Berg jedoch hatte ich sehr zu kämpfen. Leider verlor ich da auch einige Plätze und kam dann als 16te ins Ziel.

 

Zweite Etappe Pfronten – Lermoos *78,39 km, 2295 hm

Am nächsten Tag waren es zwar nicht mehr ganz so viele Höhenmeter, jedoch ein bisschen mehr Kilometer und die Anstiege hatten es auch mal wieder in sich…Ich versuchte mich immer so gut es geht über die Berge zu retten und nutzte dann in den Abfahrten und auf den Flachstücken meine Stärken. Es fühlte sich gut an und ich wusste aber, dass es der letzte Anstieg wieder in sich haben wird;) So war es dann auch…Die davor aufgeholten Plätze musste ich leider wieder an mir vorbeiziehen lassen und so kam ich als 15te in Lermoos an. Aufgrund der hohen Belastung und der vielen Anstiege machte sich leider so langsam auch mein Rücken bemerkbar…aber ich denke so ging es auch vielen anderen…

 

Dritte Etappe Lermoos – Seefeld *58,96 km, 1864 hm

Endlich mal nicht so viele Höhenmeter und auch deutlich weniger Kilometer:) Ich startete gut in die dritte Etappe und da die zwei langen Anstiege bereits am Anfang waren wollte ich versuchen, auf keinen Fall zu überziehen und wieder konstant mein Tempo zu fahren. Das klappte auch gut…Ich fand meinen Rhythmus und fuhr als 14te über die Ziellinie.

 

Vierte Etappe Seefeld – Garmisch-Partenkirchen *78,05 km, 1731 hm

Juhuuuu…last day!!!:) Die letzte Etappe stand an…und ich wusste, dass das meine Etappe werden konnte…Mehr bergab als rauf und viele „Drücker-Stücke“ im Flachen…Obwohl das Wetter alles andere als gut war freute ich mich schon! Ich kam super vom Start weg und war nach dem ersten Anstieg auf Platz 5. Das überraschte mich ehrlich gesagt selber ein bisschen. Ich wollte die zwei Anstiege am Anfang einfach so gut es geht bei den anderen mitfahren. Dass es aber dann gleich so gut lief motivierte mich natürlich noch mehr!!! In der Abfahrt konnte ich dann einen Vorsprung auf meine Verfolgerinnen rausfahren. Dieses mal war sogar eine richtig coole technische Abfahrt dabei. Da es regnete war es rutschig und das kam mir natürlich noch mehr zu gute;) Bis zur Rennhälfte konnte ich meinen Platz halten, jedoch wurde ich dann von einer Fahrerin überholt…Einige Zeit fuhr ich noch mit, aber ich wusste, dass ich den letzten Berg auf keinen Fall unterschätzen durfte. Deshalb lies ich sie fahren und versuchte erholt in den letzten Anstieg dieser 4-tägigen Trans Germany zu gehen. Ich fühlte mich immer noch super und als ich am Anstieg merkte, dass keine Fahrerin zu mir aufschließen konnte, war das einfach ein super Gefühl…Oben am Hausberg angekommen, freute ich mich riesig und ab da ging es nur noch bergab. Ich wusste also, dass mir eigentlich nichts mehr passieren konnte und so war es dann auch….Ich fuhr überglücklich als 6te ins Ziel.

Das es so gut laufen wird hätte ich nicht gedacht… In der Gesamtwertung konnte ich mich noch auf Platz 11 vorschieben. Leider habe ich nur ganz knapp die Top Ten verpasst… Aber wichtiger war mir, dass ich von Tag zu Tag merkte, wie die Form besser wurde…

Diese Woche werde ich versuchen mich gut zu erholen und am Wochenende steht dann schon das nächste Event an…Das bike Festival in Willingen. Letztes Jahr konnte ich mir dort zwei Siege holen. Das werde ich natürlich versuchen zu wiederholen;) Der Marathon ist am Samstag und das Enduro Rennen findet am Sonntag statt…Ich freue mich, den einen oder anderen von euch dort zu sehen!!!